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Verblutet

Heiße Tropfen Blut perlen aus meinem Herz heraus.
Sie rinnen aus meinen Augen.
Fließen unter meinen Nägeln hervor.
Heiß glüht der Schmerz in mir.
Alles brennt.
Egal was passiert.
Egal was geschieht.
Das Lächeln ist versiegt.
Nur kurze Momente eines vermeintlichen Glückes noch möglich.
Die zur Unwirklichkeit versiegen sobald ich wieder allein in mir bin.
Abgeschnitten von den Menschen.
Nur das Blut rauscht in meinen Ohren.
Egal wie nah ich Dir auch komme.
Ich bin immer allein.
Denn meine Seele ist schon vor Jahren verblutet.

4.10.07 22:26
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


caro / Website (4.10.07 22:46)
Nichts für ungut, aber trotz der Worte, kommt mir immer wieder die Frage auf,"Hatten wir das nicht schon?" Irgendwie doch schon alles gesagt. Neue Worte braucht das Land. Verblutende Seelen und klaffende Wunden kennt man. Zeig, was wirklich da ist. Hinter den tausend Masken.


Verblutet (4.10.07 22:55)
Das mag sein. Aber die menschliche Existenz ist nunmal banal. Etwas besonderes ist man höchstens für sich selbst. Heißt es nicht auch immer, dass bereits alle Geschichten erzählt sind? Im Grunde ist es doch immer das gleiche. Einige haben Glück, andere nicht. Aber der Schmerz fühlt sich fast immer gleich an. Ich will nicht mit Goethe konkurrieren. Ich will nichts neues erfinden. Ich will nur klarkommen. Irgendwie.

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